Der freie Zugang zu wissenschaftlicher Information

Seit Kristin Antelman 2004 die vergleichsweise geringe Ausbreitung von Open Access in der Philosophie festgestellt und gleichzeitig auf die signifikant erhöhte Zitationsrate von derart verfügbaren Publikationen aufmerksam gemacht hat, ist die Anzahl von Open-Access-Zeitschriften, sowie die Verfügbarkeit elektronischer Dokumentserver, jedoch weltweit deutlich gestiegen. Das Directory of Open Access Journals verzeichnet unter „Philosophy (General)“ an die 200 Titel. Das Directory of Open Access Repositories gibt 119 Archive mit dem Schwerpunkt Philosophie und Religion an. (Stand: April 2015).

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Skeptiker aus Gießen gestorben

"Zukunft braucht Herkunft" hieß ein Essayband, den er nach dem Abschied von der Universität Gießen veröffentlichte. Nun ist der Philosoph Odo Marquard gestorben. Er wurde 87 Jahre alt.

"Odo Marquard verstand sich als Berufsskeptiker, er misstraute Absolutheitsgedanken und Alleinvertretungsansprüchen für eine bessere Welt. Im Mittelpunkt seiner philosophischen Position stand der Begriff "Kompensation": Der Mensch sei primär ein Mängelwesen, aber befähigt, die eigenen Unzulänglichkeiten durch Kultur auszugleichen. Marquard veröffentlichte zahlreiche Schriften, überwiegend Essays. Er zählt zu den meistübersetzten deutschen Philosophen der Gegenwart. So wurde er in den Medien auch als "Literat unter den Philosophen" oder "Meister der kleinen Formen" bezeichnet. Zu seinen Veröffentlichungen zählen "Abschied vom Prinzipiellen", "Skepsis und Zustimmung", "Philosophie des Stattdessen", "Zukunft braucht Herkunft" und "Endlichkeitsphilosophisches: Über das Altern".


Quelle: Gießener Anzeiger

 



In memorian Friedrich Kittler

Abwesenheit ist kein Hindernis

11.06.2013 · Seine Medienphilosophie gehört zu den zentralen Diskursen des 20. Jahrhunderts: Heute wäre der Germanist Friedrich Kittler siebzig Jahre alt geworden - neue Veröffentlichungen legen nach.   Von Jürgen Kaube


files/pfeilrot.jpghttp://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/buecher-zu-friedrich-kittler-abwesenheit-ist-kein-hindernis-12218120.html

files/pfeilrot.jpgFlaschenpostbote

Wer war Friedrich Kittler? Der Autor, sein japanischer Schüler und letzter Habilitant, sucht in drei Büchern eine Antwort

 

Begrifflichkeit

"Der Begriff Medienphilosophie steht für eine philosophische Auseinandersetzung mit medienpraktischen und medientheoretischen Fragestellungen. Ihr genuin philosophisches Vorgehen unterscheidet die Medienphilosophie von der Medientheorie, mit der sie ansonsten aufgrund des kulturwissenschaftlichen Zugangs durchaus Gemeinsamkeiten teilt. Die Herausbildung von Medienphilosophie steht im Zusammenhang mit Entwicklungen, die sich seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts in einem verstärkten Interesse für die kulturellen und politischen Aspekte von verschiedenen Informationsverarbeitungstechnologien, Kommunikationstheorien und Medienpraktiken (u.a. audiovisuellen und digitalen) erkennen lassen." Quelle: wikipedia

Dazu eine Definition von Lambert Wiesing: 

Lambert Wiesing ist seit 2001 Inhaber der Professur „Vergleichende Bildtheorie“ an der Universität Jena. Seit 2005 ist er Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. 

Was ist Medienphilosophie?

Von Medienphilosophie ist seit ungefähr zehn Jahren die Rede – und dies keineswegs immer nur positiv. Die Vermutung, es handle sich um ein Trendthema, ist nicht ganz unbegründet, denn es werden derzeit viele neue Medienwissenschaften ausgerufen: Mediensoziologie, Medienpädagogik, Medienpsychologie und so weiter. Die Hinwendung zur Medienphilosophie ist ein Teil dieser noch nicht abgeschlossenen Entwicklung. Und obwohl das Thema noch jung ist, existiert bereits eine schwer zu überschauende Diskussion. Derzeit lassen sich mindestens sechs prinzipielle Antworten auf die Frage „Was ist Medienphilosophie?“ unterscheiden. 

mehr dazufiles/theme-2/img/link.gif hier

Medienkritik

Soll analytisch problematische gesellschaftliche Prozesse angemessen erfassen. Jeder Mensch sollte Reflexiv in der Lage sein, das analytische Wissen auf sich selbst und sein Handeln anzuwenden. Die ethische Dimension daran ist, das analytische Denken und den reflexiven Bezug als sozial verantwortet abzustimmen und zu definieren.

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