Kinder und Terrorismus

Wie spricht man mit Kindern über den Vorfall in Berlin? Kika erklärt es. 

files/pfeilrot.jpghttp://www.kika.de/sendungen/special/k/kika-aktuell/trauer-berlin100.html

Was passiert wenn eine Kita social media nutzt? Eine aktuelle Studie von Helen Knauf hat das untersucht. 

files/pfeilrot.jpghttps://kinder.hypotheses.org/1379

 

 

Reporter ohne Grenzen zur Situation in der Ukraine


Publiziert am 20. Februar 2014 von redaktion medienkiosk

Seit Beginn der Proteste in der Ukraine werden Journalisten Opfer von Gewalt. Die Ermordung des Journalisten Wiatscheslaw Weremij zeigt die Konsequenz der Gewaltspirale der vergangenen Wochen in der Ukraine. Der Reporter der Tageszeitung Westi wurde in der Nacht auf Mittwoch in Kiew zusammengeschlagen und angeschossen. Wenige Stunden später erlag er seinen Verletzungen.

ROG (Reporter ohne Grenzen) bitten Sie heute um Ihre  verkn  Spende, damit schnellstmöglich seine Familie unterstützt werden kann  und medizinische Hilfe für verletzte Journalisten ermöglicht wird.

 

Pressefreiheit adé


Publiziert am 20. Februar 2014 von redaktion medienkiosk

Ägypten: Jagd auf freie Medien – und wieder wird das Volk verraten

In Kairo beginnt der Prozess gegen Mitarbeiter des Senders Al Jazeera. Das Militär macht sich daran, den Rest an unabhängiger Berichterstattung zu unterdrücken.

verknhttp://www.zeit.de/politik/ausland/2014-02/aegypten-prozess-al-jazeera-pressefreiheit

 

Medien und Gewalt


M Kunczik - 2013
Die vorliegende Publikation versucht, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur Wirkung gewalthaltiger Computerspiele zu geben.


Das files/theme-2/img/link.gif Manuskript wurde im Juli 2013 abgeschlossen

 

ARD-Reporter Aders berichtet live aus Damaskus


04.09.2013

Seit Monaten ist die Berichterstattung über Syrien schwierig: Es sind kaum noch Journalisten im Land, und die Verbliebenen können schwer unabhängig arbeiten. ARD-Korrespondent Thomas Aders hat es nach Damaskus geschafft. Er berichtet von dem Leben zwischen Alltag und Krieg.

files/pfeilrot.jpghttp://www.tagesschau.de/ausland/syrien-aders100.html

 

Kriegsfotografin Gerda Taro: Mit der Kamera in den Kampf


von Michael Sontheimer, Spiegel

"Sie ging dorthin, wo es gefährlich war: an die Front. Im Sommer 1937 starb die Fotografin Gerda Taro im spanischen Bürgerkrieg. Eine detaillierte Biografie würdigt jetzt Leben und Werk der ersten Kriegsreporterin."
 
 

Gewaltkrimi: Neuer Köln-"Tatort" läuft im Spätprogramm


22.08.2013: - Goodbye im Spätprogramm: Im Dezember verlässt Tessa Mittelstaedt den Kölner "Tatort". Eine Abschiedsvorstellung, die schon vorab für Aufsehen sorgt - denn aus Jugendschutzgründen muss die Folge nach 22.00 Uhr ausgestrahlt werden.

Lesen Sie dazu einen files/pfeilrot.jpg Spiegelartikel

 

Das gesetzliche Verbot von Killerspielen

Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Fakultätfür Rechtswissenschaft der Universität Regensburg
vorgelegt von Nadine Haschke

files/pfeilrot.jpghttp://epub.uni-regensburg.de/28622/1/Diss_komplett__22.07.2013.pdf

 

Rache im Netz: Studie zu Cybermobbing an Schulen

Die Verbreitung von Cybermobbing an Schulen ist bislang eher unterschätzt worden, wie die Daten einer groß angelegten Befragungsstudie an 33 Schulen im süddeutschen Raum nahelegen.

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.lehrer-online.de/1012866.php

 

Die Illusion von Medien als “Vierte Gewalt”

by f.luebberding on 25. Juni 2013

"Wolfgang Michal hat gerade auf Carta einen spannenden Text über unser Mediensystem geschrieben. Er kritisiert deren Versagen als sogenannte “Vierte Gewalt” und fordert eine “Ergebniskontrolle” journalistischen Handelns. Er bringt in seiner Abrechnung, der Begriff ist in seiner doppelten Bedeutung zu lesen, unzählige Beispiele dafür, wie Mediendebatten nichts verändert haben. Journalisten, ob nun als Blogger oder im sogenannten Mainstream, schreiben und senden, Leser kommentieren: Das Ergebnis, so Michal, es ändert sich nichts. Alles bleibt so, wie es schon vorher gewesen ist, nur die mediale Skandalisierungsmaschinerie erreicht immer höhere Drehzahlen."

files/pfeilrot.jpgweiter lesen...

 

Thema "Gewalt"

Aus gegebenem Anlass haben wir eine alte Präsenz zum Thema "Gewalt" (speziell in Schulen) wieder aufgelegt.

Ansprungadresse:      http://writers-desk.de/gewalt/index.html

 

Islamfeindliche Gewalt kein Thema für deutsche Medien

Der jüngste brutale Übergriff auf eine junge, schwangere Muslima in Paris zeigt einmal mehr, wie sehr die in Europa populär gewordene Islamfeindlichkeit Ausdruck der Kontinuität totalitärer Vernichtungsideologien der Moderne ist.

files/pfeilrot.jpghttp://dtj-online.de/news/detail/2477/islamfeindliche_gewalt_kein_thema_fur_deutsche_medien.html

Diese Veröffentlichung erfolgt ohne "Ansehen" des Inhalts. Der Leser möge selbst entscheiden inwieweit die Feststellungen zustreffen!

Medien und Gewalt - Kurzfassung

Befunde der Forschung 2004–2009 

Bericht für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
vorgelegt im März 2010 -pdf-Datei

PROF. DR. MICHAEL KUNCZIK 
Johannes Gutenberg-Universität Mainz 
Institut für Publizistik 
Colonel-Kleinmann-Weg 2 
55099 Mainz 
E-Mail: michael.kunczik@uni-mainz.de

 

DR. ASTRID ZIPFEL
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Institut für Sozialwissenschaften
Kommunikations- und Medienwissenschaft II
Universitätsstraße 1
40225 Düsseldorf
E-Mail: zipfel@phil-fak.uni-duesseldorf.de

 

 

Die Medien - eine schwache vierte Gewalt?

Gewalt, Gefängnis und hohe Geldstrafen bedrohen die Arbeit vieler Journalisten. Zum Tag der Pressefreiheit hat die Deutsche Welle mit Reportern aus vier Ländern über ihre Arbeitssituation gesprochen.

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.dw.de/die-medien-eine-schwache-vierte-gewalt/a-1678383

 

Schüler bringen Liebe, Ruhm, Sex und Gewalt auf die Bühne

Schwarzwälder-Bote, 06.06.2013 20:02 Uhr

Das anspruchsvolle Theaterstück über Medien und Gewalt wird dieses Jahr von der Theater AG des Gymnasium Schrambergs erstmals in Deutsch und Englisch aufgeführt. Auf Grund der dargestellten Gewaltszenen wird der Besuch der Vorstellung erst für Schüler ab der Klasse 9 empfohlen.

mehr dazu beimfiles/theme-2/img/link.gif  Schwarzwälder Boten

 

 

Neue Medienwelten als Gefahr?

files/pfeilrot.jpgNeue Medienwelten—Herausforderungen für die Kriminalprävention?

Ausgewählte Beiträge des 16. Deutschen Präventionstages 2011

 

 

Medien im Irak-Krieg: Die Wahrheit starb zuerst

Von Gregor Peter Schmitz, Washington

Mit der Irak-Invasion wurden viele amerikanische Journalisten zu unkritischen Kriegstrommlern. Das beschleunigte den Niedergang der US-Medien. Der Krieg verhalf Online-Medien und Bloggern zum Durchbruch - etablierte Marken verlieren seither an Wirtschaftskraft und Einfluss.

files/pfeilrot.jpgzum Spiegelartikel

 

Computerspiele

Die vor einigen Wochen durch die Presse gegangene Aussage von Prinz Harry, dass er durch Videospiele der bessere Kämpfer geworden wäre, nimmt die Seite  files/pfeilrot.jpg stigma-videospiele.de einmal genauer unter die Lupe. Die Seite ist ganz spannend, wenn man sich über die Sicht von Spielern auf die Berichterstattung über Spiele informieren möchte.

Siehe dazu auch folgende Seite: http://stigma-videospiele.de/wordpress/2013/02/17/plasberg-mit-fifa-die-hemmschwelle-zu-toten-abtrainiert/

 

Was vom Krieg übrig bleibt

files/theme-2/img/link.gifDie Ausstellung „Bild-gegen-Bild“ in München

Jedes Ereignis wird heutzutage auf Bildern festgehalten. Jeder Mensch mit Kamera wird zur Bildquelle. Wie beeinflussen diese Möglichkeiten unsere Wahrnehmung von Kriegen und Konflikten? Ein Besuch in der Ausstellung „Bild-gegen-Bild“ in München.

 

Krieg in den Medien

Was sind Bilder vom Krieg für uns? Dokument, Beweis, Information, Unterhaltung oder zielgerichtete Propaganda? Wer Kriegsdarstellungen wahrnimmt – unabhängig davon, ob es sich dabei um Bilder aus Nachrichtensendungen, Spielfilmen oder Computerspielen handelt –, muss sie verstehen, interpretieren und einordnen. Dasselbe Bild, dieselbe Sequenz, gesehen in einem anderen Kontext, mit anderem Vorwissen oder in eine andere Dramaturgie eingebunden, kann informieren, beunruhigen oder verharmlosen, aber auch manipulieren.

files/theme-2/img/link.gifweiter lesen...

 

 

Krieg, Kinder, Medien

Bilder bestimmen unser Leben. Fast täglich begegnen uns Bilder von Krieg und Zerstörung im Fernsehen. Die meisten Menschen haben Krieg noch nie selbst erfahren und machen sich deshalb vor allem mit Hilfe von Informationen aus den Medien ein Bild vom Krieg. Doch was genau sehen wir da eigentlich? Was ist Krieg und wie entsteht er? Diese Fragen wollen wir dir hier genauer beantworten.

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.kindersache.de/bereiche/schon-gewusst/artikel/krieg-amp-medien

 

Abweichende Meinung

Propaganda für "humanitäre" Kriege

Medien:  Angesichts der fortgesetzten und anhaltenden Kriegspropaganda deutscher Medien wie derzeit gegen Syrien sei hier an Artikel 26 des Grundgesetzes erinnert:

„(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen.“

files/theme-2/img/link.gifweiter lesen....

Dieser Artikel schien uns geeignet als Anlass für eine grundlegende Bewertung der Medienarbeit (medienkiosk-koblenz)

 

Krieg der Kameras

Von Gil Yaron, Tel Aviv

Israels Armee zieht Eliteeinheiten heran, um ein neues Schlachtfeld zu erobern: das der Medien. In Intensivkursen werden Soldaten gedrillt, die mit Kameras, Blogs und Twitter ihre Einsätze begleiten und so das Image des Militärs aufpolieren sollen.

zum files/pfeilrot.jpg Artikel beim Spiegel

 

Computerspiele

Kurzinfo zu „gewalthaltigen Computerspielen“

files/theme-2/img/link.gifhttp://beranek.files.wordpress.com/2011/07/gewalthaltige_spiele2.pdf

 

Cybermobbing im Fokus

06.01.13 | Die zum Jahresende erschienene Ausgabe des AJS Forums 4/2012, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) Landesstelle Nordrhein-Westfalen e.V., bietet nicht nur einen Rückblick auf die mekonet Fachtagung zum Thema Cybermobbing, sondern untersucht ebenfalls aktuelle Studien, die sich im Themenumfeld finden.

"Cyber-Mobbing – wahrnehmen, bewerten, handeln. Fachtagung diskutiert die 'digitale Tyrannei' unter Heranwachsenden" (S. 4 f) wirft nochmal einen Rückblick auf die mekonet Fachtagung von Mitte vergangenenen Jahres, die zusammen mit dem AJS NRW und dem Landschaftsverband Rheinland stattgefunden hat, während Kristina Schardts "Forschungsbedarf zum Thema Cyber-Mobbing. Aktuelle Studien auf dem Prüfstand" (S. 6 f) versucht, aktuelle Forschungen zum Thema auszuwerten. Ein weiterer Beitrag thematisiert die rechtliche Dimension (S. 7). Opens external link in new windowDas AJS Forums 4/2012 ist hier online kostenlos verfügbar. 


Abseits dessen sei hingewiesen auf Opens external link in new windowumfangreiche Dokumentation des mekonet Webinars von Christin Polzer (Universität Duisburg Essen), welches Anfang Dezember 2012 stattgefunden hat und ebenfalls das Phänomen Cybermobbing in den Blick nahm.

 

Diskussion um mediale Gewalt

Michael KunczikDie Diskussion um mediale Gewalt ist so alt wie die Medien selbst. In jüngster Zeit fokussierte die Debatte insbesondere Computerspiele, die als interaktives Medium das Interesse der Forschung weckten. Michael Kunczik fasst in seinem Artikel wichtige Ergebnisse zusammen und zeichnet dabei ein differenziertes Bild.

Quelle der Meldung

Einen Überblick über die Diskussion um mediale Gewalt gibt Michael Kunczik in einem Fachartikel.

Diesen gibt es hier .      zum Volltext [PDF, 176 KB]

 

Medien - Gewalt

Medien der Gewalt - Gewalt der Medien (vom: 17.11.2002)   von Rudolf Maresch 

files/pfeilrot.jpghttp://www.rudolf-maresch.de/texte/54.pdf

 

Jugendliche diskutieren über Gewalt

Sieben Schulklassen besuchten am Mittwochabend die Theateraufführung „Der Kick“ im Theater am Stadthafen. Das Stück handelt von dem Mord an Marinus Schöberl im Sommer 2002, im brandenburgischen Dorf Potzlow. Drei Jugendliche, nach eigenen Angaben Nazis, haben den 16-Jährigen nach stundenlanger Folter getötet.

files/pfeilrot.jpgmehr dazu

 

Anerkennung und Gewalt an Schulen

Eine evidenzbasierte und theoriegeleitete Interventionsstudie im Praxistest

Author:  Tilmann Kammler

ISBN: 978-3-531-18448-7 (Print) 978-3-531-19053-2 (Online)
 
  Die einzelnen Teile der Publikation können an folgender Adresse online eingesehen werden:
 
 
 

Präventiver Jugendmedienschutz im Internet


files/pfeilrot.jpgKommentierte Sammlung nützlicher Web-Angebote

 

Folterdarstellungen in Filmen und Serien

Heike Lesch:  Folterdarstellungen in Filmen und Serien und ihre Begutachtung durch die Freiwillige Selbstkontrolle Filmwirtschaft und die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen:  

files/pfeilrot.jpg Eine medienrechtliche Untersuchung

 

 

Gewalt im Zeitalter ihrer virtuellen Reproduzierbarkeit

am 16.01.13  -  von 

Immer, wenn aus Anlass aktueller Tragödien Gewaltdarstellung in den Sekundenbruchteilsaufmerksamkeitsradius der Massenmedien fällt, bekommen Games ihr Fett ab. Besonders bei jugendlichen Gewalttätern sieht eine erschrocken-faszinierte Öffentlichkeit plötzlich jenes Medium, das ein Großteil der Heranwachsenden selbstverständlich als das ihre betrachtet, und dieser oberflächliche, nach Ursachen suchende Blick zeigt Erschütterndes: eine ganze Kultur, die um Kopfschüsse in Zeitlupe aufgebaut ist, ein Übermaß an militärischem Fantum samt Verknüpfung zur realen Militärindustrie, eine Welt, in der ein „Leben“ am Bildschirm buchstäblich nichts wert ist, dafür aber Jahr für Jahr neue Realismusrekorde aufgestellt werden, was das besonders detailgetreue Aufschlitzen von Kehlen oder den Einschlag von Hohlmantelgeschoßen in virtuelle Körper angeht.

Gewalt durch Spiele?

Obama will Zusammenhang zwischen Spielen und Gewalt untersuchen lassen


Nicht nur die Waffengesetze sind seit dem Massaker in Newtown ein ständiges Thema, auch Video- und Computerspiele stehen nun auf der Liste der US-Regierung ganz oben.

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Mehr Gewalt gegen Frauen?

Indien strebt mit Siebenmeilenstiefeln in seine technologische Zukunft, dabei würden viele Werte und Traditionen über Bord geworfen. Der Zusammenhalt der Gesellschaft werde brüchig, Männer verlören ihre alte Rolle und hätten Angst, in Bildung und Arbeitsleben abgehängt zu werden. Das ist einer der populären Erklärungsversuche westlicher Beobachter für die tödliche Vergewaltigung der jungen Inderin in Neu Delhi.

mehr dazu hier: http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/notizbuch/freitagsforum/gewalt-frauen-100.html

 

Forschung

Statt Wirkungsforschung Forschungswirkung

Wie wirkt Gewalt in den Medien? Zu dieser Frage gibt es trotz jahrzehntelanger Forschung keine eindeutigen Ergebnisse. Monokausale Erklärungen, die negative Verhaltensweisen als Resultat von zu viel gewalthaltigen Filmen oder Computerspielen sehen, greifen zu kurz.

Und selbst wenn wissenschaftliche Studien eine Korrelation zwischen einem hohen Medienkonsum und beispielsweise aggressivem Verhalten oder schlechten Schulnoten feststellen, kann noch nicht von einem Ursache-Wirkungs-Zusammenhang ausgegangen werden. 

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"Die Gewaltforschung macht es den Wissenschaftlern schwer, gut auszusehen"

 Der Kommunikationswissenschaftler Hans-Bernd Brosius und seine Mitarbeiterin Katja Schwer haben die wissenschaftliche und die öffentliche Debatte um Gewalt in den Medien analysiert. Sie stellen ihre Studie vor und zeigen typische Fehler und Kurzschlüsse der Diskussion um Mediengewalt auf.

 Hans-Bernd Brosius und Katja Schwer (mp3, 14 MB)

 

Aggression und Gewalt: files/theme-2/img/link.gif Aktueller Erkenntnistand und Perspektiven künftiger Forschung

Aggression and Violence: State of the Art and Perspectives for Future Research

Barbara Krahé und Werner Greve

 

 

Forschungsprojekt Jugend – Medien – Gewalt

Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Dezember 2010 

Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur

 


files/theme-2/img/link.gifMedien und Gewalt - Befunde der Forschung 2004 – 2009 (pdf)

Bericht für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

von PROF. DR. MICHAEL KUNCZIK - Johannes Gutenberg-Universität Mainz und 

DR. ASTRID ZIPFEL - Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

 


The role of Media content in the genesis of school shootings

The contemporary discussion

Lesen Sie hier weiter

 


Medien und Gewalt

Text: Albert Treber, geschrieben für die Internetseite www.gewalt-tut-weh.de



"Medien und Gewalt sind mittlerweile schon als Begriffspaar im Sprachgebrauch verankert. Einerseits löst die Darstellung von Gewalt in den Medien immer wieder Diskussionen über Medienethik aus, andererseits sind Gewaltdarstellungen insbesondere in bewegten Bildern (Film, Fernsehen, Computerspiele), mit einer hohen Wirkungsvermutung belegt. Und insgesamt scheinen die Medien ohne Gewalt nicht auszukommen, folglich wird umso mehr Gewalt angeboten, je größer das Medienangebot wird - Gewalt, die zunächst einmal nicht weh tut, weil wir sie sehen, aber nicht erleiden.

Die Diskussion um den vermuteten generell schädlichen Einfluss der Medien und die mögliche Förderung von Gewaltneigung durch Medieneinflüsse wird besonders in Schule und Jugendarbeit geführt. Jugendarbeit hat zudem in vielen Kommunen noch die Aufgaben des gesetzlichen Jugendschutzes wahrzunehmen und wird deshalb oft mit der Frage konfrontiert, ob man gegen Gewalt in den Medien denn nicht mehr tun könne. In den meisten Diskussionen führt der Weg dann schnell zu den ethischen und zu den psychologischen Grundannahmen (verkürzt: "Das darf man nicht so zeigen, das verdirbt die Jugend"), die eine nüchterne Abwägung zwischen dem Freiheitsgrundsatz unserer Gesellschaft und den ethischen Normen der Gesellschaft selten noch zulässt. Gerade darum geht es aber bei der Diskussion um Gewalt und Medien.

Medienethik

Medienethik stellt die Frage, wann, wodurch und wie weit das Zeigen von Gewalt nach den jeweils geltenden gesellschaftlichen Normen zu rechtfertigen ist. Wo ist die Grenze der aktuellen Medien zwischen Berichterstattungspflicht und Rücksichtnahme (auf die Opfer wie auf die Zuschauer)? Wie sind Gewaltdarstellungen in Spielfilmen zu begründen und wo überschreiten sie Grenzen? Wieviel Gewalt ist in interaktiven Medien (Computerspielen) erträglich oder argumentierbar oder zu rechtfertigen?

Medienwirkung

Die Antworten auf die Fragen der Medienethik wären schnell zu geben, wenn die Medienwirkung sich eindeutig und zweifelsfrei belegen ließe. Die sich aufdrängende Vermutung, dass das Sehen von Gewalt in bewegten Bildern oder das virtuelle Ausüben von Gewalt in Computerspielen eine besondere Wirkung habe, dient in der Regel als Grundlage von Forderungen nach Reaktionen des Gesetzgebers. Wenn es zu exzessiver Gewalt bei Jugendlichen kommt, wird oft ein Zusammenhang mit den Filmen, die gesehen wurden und den Spielen, die gespielt worden sind, unterstellt. Populäre Presse und Politik machen sich diese Wirkungsvermutung gerne zu eigen. Dieser Zusammenhang mag zutreffen, aber immer nur in Verbindung mit persönlichen Dispositionen des Einzelnen - und dem Einzelfall stehen tausende andere gegenüber, die die gleichen Filme ohne erkennbar schädliche Folgen gesehen und die die gleichen Computerspiele gespielt haben, ohne deshalb zum Mörder zu werden.

Eine generelle Aussage über die Wirkung von Gewalt in den Medien kann nicht getroffen werden. Deshalb bewegen wir uns bei der Beurteilung von Gewaltdarstellungen weitestgehend im Bereich der gesellschaftlichen Normen. Deren Bandbreite reicht von legitimem Spaß an Schlägereien (Bud Spencer als Prototyp des lustigen Schlägers) bis zum mit Kunstanspruch argumentierten Gewaltexzess.

Gesetzlicher Jugendschutz

Gesellschaftliche Normen finden ihren Ausdruck in gesetzlichen Normierungen, die den Versuch machen, Ethik juristisch fassbar zu machen. Dabei geht es darum, klarzulegen, was unsere Gesellschaft nicht akzeptiert (Strafgesetzbuch) und was unsere Gesellschaft zwar unter dem Aspekt der Freiheit als höchstem Gut Erwachsenen zubilligt, wovor sie aber Heranwachsende schützen will (Jugendschutz).

Jugendschutz soll dazu beitragen, Medieninhalte, die die Entwicklung von Heranwachsenden beeinträchtigen können, Jugendlichen nicht zugänglich zu machen. Dazu dienen die Altersfreigaben für Verkauf und öffentliche Vorführung von Medien, die im Jugendschutzgesetz geregelt sind. Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) vergibt die rechtlich bindenden Altersfreigaben für Filme und Bewegtbildmedien, die USK (Freiwillige Selbstkontrolle Unterhaltungssoftware GmbH) vergibt die Altersfreigaben für Computerspiele. Für das generelle Verbot von Medien ist die Bundesprüfstelle zuständig. Weitere Kontrolleinrichtungen existieren auf freiwilliger Basis und ohne Beauftragung durch staatliche Organe für die privaten Fernsehanbieter und die Multimediawirtschaft, sie verschaffen dem Jugendschutz in ihren Bereichen Gehör.

Das Internet entzieht sich aufgrund seiner globalen Struktur weitestgehend der Kontrolle, hier kann nur der Versuch gemacht werden, Inhalte, die gegen allgemeine rechtliche Normen oder gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen, aus dem Netz zu drängen. Diese Aufgabe hat für Deutschland jugendschutz.net übernommen.

Nachdenken und handeln

Wir reden bei der Erörterung von Gewalt in den Medien und deren vermutlicher Auswirkung kaum noch über Literatur und Presse, unsere Aufmerksamkeit konzentriert sich nahezu ausschliesslich auf Bewegtbildmedien. Wenn man die Medien in ihrer Entwicklung nachvollzieht, kann man leicht feststellen, dass immer wieder junge Medienformen - auch Literatur und Presse zu ihrer Zeit - der Beförderung des Werteverfalls für schuldig gehalten und mit einer überzogenen Wirkungsvermutung in ihrer Bedeutung überschätzt worden sind. Diese Feststellung ist eine Warnung vor falscher Aufgeregtheit und populistischen Verbotsforderungen. Sie ist keine Entwarnung. Denn genauso wenig, wie die Wirkung von Mediengewalt belegbar ist, ist ihre Harmlosigkeit erwiesen. Wir bewegen uns im Bereich gleichgewichtiger Vermutungen.

Unsere Aufgabe ist es, zu verhindern, dass die gesellschaftliche Ethik sich jener Ethik der Gewalt anpasst, die vielen Medieninhalten immanent ist. Das ist die nach dem gesetzlichen Jugendschutz kommende, ungleich größere und schwierigere Aufgabe beim Umgang mit Gewaltdarstellungen in den Medien: Die pädagogische Auseinandersetzung mit Medien und Gewalt."  (Quelle)


Gegen Gewalt können wir was tun!

Publiziert am  von redaktion medienkiosk

Anregungen, Hinweise und Unterstützungsangebote zur Gewaltprävention und -intervention in der Schule

pfeilrot      http://writers-desk.de/schrift/unterstuetzungsangebote.pdf

 


Die Saat des Bösen

Gewalterfahrungen in der Kindheit programmieren Aggression ins Gehirn

Angst, Gewalt und Stress – viele Menschen hatten nicht die Spur einer unbeschwerten Kindheit, sondern einen ausgesprochen harten Start ins Leben. Es ist bereits bekannt, dass Menschen mit solchen Erfahrungen im späteren Leben selbst zu Gewalt neigen. Eine Studie an Ratten legt nun nahe, dass dies nicht nur mit psychischen Faktoren zusammenhängt, sondern auch mit messbaren Veränderungen im Gehirn.

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Mediengewalt als Schulthema

Medienpädagogik soll die Heranwachsenden in ihrer Mediennutzungskompetenz unterstützen. Dazu gehört auch der sinnvolle Umgang mit Mediengewalt.

Durch Analysen, bereitstellung geeigneter Angebote, Diskussionen anhand von Impulsfilmen und aktive Medienarbeit kann man sich diesem Ziel nähern. Im Folgenden werden neuere Unterrichtsmaterialien vorgestellt und Grenzen der Erreichbarkeit diskutiert.

mehr dazu: files/theme-2/img/link.gifhttp://writers-desk.de/schrift/mediengewalt.pdf

 <hr>

Cybermobbing – rechtzeitig wahrnehmen und reagieren (Dokumentation)

06.12.12 | Die vielfältigen Möglichkeiten von sozialen Netzwerken bringen auch gewisse Risiken mit sich – eines ist Cybermobbing. Diesem Phänomen widmete sich am 6. Dezember ein mekonet-Webinar: Gastreferentin Christin Polzer warf einen wissenschaftlichen Blick…


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Ein Betrieb namens Schule. Mobbing und Konflikte


Konfliktfeld Schule: Ein zeitgemäßes Personalmanagement kann helfen

Eberhard G. Fehlau


files/theme-2/img/link.gifhttp://writers-desk.de/schrift/Ein Betrieb namens Schule. Mobbing und.pdf

 

Medien und Kriege

Die Rolle der Medien im Verlauf des Irakkrieges ist auch im Nachhinein noch ein Beispiel für die eher schlimme und verschleiernde Rolle der Medien bei Konflikte.

Lesen Sie eine damals erstellte Dokumentation (pdf-Datei)

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Kurzbericht über eine Fachtagung „Medien und Gewalt“

Der Arbeitstitel der Tagung verweist auf einen übergreifenden Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Problembereichen, der in dieser Fülle wohl nicht zu bewältigen war. 
Letztendlich ging es dann ja auch „nur“ um die Frage ob Gewaltdarstellung in den Medien reale Gewalt provozieren kann.
(Allerdings hätte man das dann vorher auch genauer definieren müssen.)

Es fiel auf, dass speziell aus zwei Schulen eine ganze Reihen von Schülerinnen und Schülern die Fachtagung nicht nur durch ihre Anwesenheit sondern auch durch kompetente Diskussionsbeiträge bereicherten.

  1. Medien und Gewalt – Die Verantwortung der Politik
    Vortrag von Dr. Christian Pfeiffer, Justizminister des Landes Niedersachsen

    In einer sehr persönlichen und engagierten Weise (Das brachte ihm in  der nachmittäglichen Podiumsdiskussion das Etikett „Robin Hood der Medien“ ein. Allerdings outete sich bei dieser Diskussion auch der Vorstandsvorsitzende der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen –um im Bild zu bleiben- gleichzeitig als Prinz John!) stellte Professor Dr. Pfeiffer die Ausgangslage zur Thematik dar, wie sie sich ihm als Politiker darstellt. Er stellte eine Initiative vor, die darauf abzielt, dass Wirtschaftsunternehmen ihre Werbebeiträge nicht mehr in Sendungen platzieren, die –seiner Meinung nach- überhaupt nicht im Fernsehen erscheinen dürften.

    Als zweiten nötigen Ansatzpunkt auf der Suche nach Problemlösungen sah er u.a. aber auch die Konzentration auf die Elternverantwortung. So sei in gewissen Grenzen auch das Elternrecht einzuschränken, wenn es dem „wohlverstandenen Interesse“ von Kindern und Jugendlichen nicht dienlich sei. 
    Auch wenn  man hier wieder einen Rückfall in die „Bewahrpädagogik“ sehen könnte, bleibt festzuhalten, dass es auf dieser Ebene durchaus Diskussions- und Problemlösungsbedarf gibt.

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  2. Wirkung von Mediengewalt – Ursache realer Gewalt
    Vortrag von Prof. Dr. Michael Kunczik, Institut für Publizistik an der Universität Mainz

    Es ging bei dieser Vorstellung um die Frage, ob Mediengewalt (also die Darstellung von Gewalt in Medien) einen messbaren Einfluss auf tatsächlich ausgeführte Gewalt im individuellen gesellschaftlichen Umfeld ausübt. Professor Kunczik ging die Problematik aus der Sicht der Kommunikationswissenschaft und –forschung an. Er wies insbesondere darauf hin, dass es beim Studium der überwiegenden Anzahl wissenschaftlicher Untersuchungen schnell klar wird, dass es „monokausale Lösungsansätze“ nicht geben kann. Insbesondere warnte er davor, unter dem Eindruck konkreter Gewaltdaten einfache und übereilte Lösungen zu präferieren, die man zwar politisch gut verkaufen, nicht aber problemadäquat rechtfertigen kann.

    Er referierte u.a. darüber, wie sich sowohl Forschungsansätze als auch –ergebnisse in den letzten Jahren gewandelt haben. Es sei nach gegenwärtigem Wissen schon davon auszugehen, dass es durchaus einen messbaren Einfluss medial vermittelter Gewalt auf Gewalttaten im Leben gibt, dass aber eine Reihe von Dimensionen dabei beachtet werden müssten. Er selbst bevorzuge  dabei einen problemgruppenorientierten Ansatz. Von den wissenschaftlich diskutierten Thesen sind seiner Ansicht nach gegenwärtig nur noch die Habitualisierungsthese, die Stimulanzthese und besonders die lerntheoretischen Ansätze von besonderem Interesse. (Die Katharsisthese dagegen ist seiner Ansicht nach mehr oder weniger widerlegt.)

    Der Vortrag selbst war wegen der Verständlichkeit nicht mit hochwissenschaftlichem Vokabular überfrachtet, konnte aber dadurch durchaus einen Überblick über die Thematik verschaffen.

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  3. Computerspiele – Fiktion und Realität

    Präsentation von Ausschnitten aus dem Dokumentarfilm „Kriegsspiele“ von Marcus Vetter, Redakteur bei SWR/ARD

    M.Vetter informierte zunächst einmal über die Vorgeschichte des Films, wie es eigentlich dazu kam. Dabei wurde schnell klar, dass persönliche Erfahrungen dazu anregten.Interessant war dann, die Genese des Projekts –gespickt durch persönliche Anmerkungen des Regisseurs- zu verfolgen.Bei diesem „Vortrag“ wurde –im Gegensatz zu den vorherigen- die grundlegende Thematik der Medien auch „mediengerecht“ dargestellt. Die Erläuterungen und Bemerkungen wurden jeweils mit Filmausschnitten belegt und verknüpft, so dass sich ein gedankliches Gesamtbild ergab, das reale Praxis widerspiegeln konnte. Es war allerdings klar, dass eine solche Momentaufnahme natürlich keine allgemeingültigen Aussagen treffen kann, die man dann als Rezept für „mediale Erziehung“ nutzen könnte. Das war aber auch nicht die Absicht dieses Films. Für die Aufgabe „Medienbildung in Schulen und Weiterbildungseinrichtungen“ lassen sich aber durchaus Arbeitsansätze entwickeln.

  4. Diskussionsbeiträge zu den einzelnen Vorträgen

    Leider war –wie schon so oft- für die Diskussion der vorgetragenen Erkenntnisse nicht die Zeit, die dafür angebracht gewesen wäre. Damit blieb natürlich Vieles ungefragt und unausgesprochen. Frust bei den Zuhörern war damit vorprogrammiert.
    Dazu kam, dass einige Diskutanten offensichtlich das Forum nutzen wollten, um ihre eigene Selbstdarstellung zu inszenieren. (Lehrertypisch?)

    Für solche Zwecke wäre wohl bei der Vorplanung der Tagung und bei der Durchführung ein differenzierter Regieplan sinnvoll gewesen, der es leichter ermöglicht hätte problemadäquat auf die Erfordernisse vor Ort einzugehen.


 

Podiumsdiskussion

Leider blieb die anschließende Podiumsdiskussion –was sicher nicht der Moderatorin zuzurechnen ist- nicht auf dem Niveau der Vorträge. Es schien zumindest so, dass Einzelinteressen und die „Atomisierung von Zusammenhängen“ eine Gesamtbetrachtung nicht ermöglichten.

Damit ergibt sich die Frage, ob Podiumsdiskussionen überhaupt ein geeignetes Mittel zur Behandlung solcher Thematiken sein können. Welche Implikationen dabei mitspielen, erkennt man an der Tatsache, dass ein vorgesehener Mitdiskutant seine Nichtteilnahme damit begründete, seine eigenen Vorstellungen dabei nicht ausreichend darstellen zu können.

Grundsätzlich sollte man eigentlich davon ausgehen können, dass solche Veranstaltungen nicht ausschließlich „darstellergerecht“ zu inszenieren sind, sondern zum „Mitspielen“ und „Mitdenken“ anregen sollten.


M.Schreiber


Fazit: 

Auf dem angefangenen Weg sollte konzentriert weitergegangen werden! Jeder Fortgang sollte dann allerdings auch dokumentiert und vielleicht auch kommentiert werden. Die Dokumentation sollte durch eine entsprechende Vorplanung schon so erleichtert werden, dass nicht erst nach Monaten eine Printausgabe kommt, die dann nur noch die interessiert, die ohnehin schon informiert sind.

 

 

Gewalt auf dem Bildschirm

Neue Erkenntnisse

Gehirnforscher gewinnen wissenschaftliche Erkenntnisse, leider ohne direkten Zusammenhang zum Thema Gewalt in Medien.

 aus einem BLOG-Beitrag

 

Bruce Bartholow, Psychologe an der University of Missouri-Colombia fand durch Gehirnstrommessungen heraus, dass Spieler von gewalthaltigen Computergames anschliessend auf Bilder mit Gewaltszenen mit weniger ausgeprägten Gehirnstrommustern reagieren als Vergleichspersonen ohne vorherige Spielunterhaltung. 

Sehr emotional wirkende Bilder wie von toten Tieren oder kranken Kindern führten allerdings bei beiden Gruppen zu den selben Ergebnissen. 

Nachdem in zahllosen Untersuchungen kein direkter Zusammenhang zwischen Gewalt auf dem Bildschirm und Gewaltausübung im realen Leben festgestellt werden konnte, müssen wohl Gehirnstrommessungen und Desensibilisierungstheorien herhalten. [fe]

Gewalt ist nicht (nur) männlich

Neue Erkenntnisse zu Gewaltphänomenen bei KU-Tagung

"Gewalt ist männlich" - diese, typischerweise durch Medien vermittelte Aussage ist falsch. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die sich im Rahmen einer Tagung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit dem Themenfeld "Geschlecht - Gewalt - Gesellschaft" auseinandersetzen. So zeigt sich beispielsweise, dass Konflikte und Widersprüche in den Biographien von Gewalttätern einen viel größeren Einfluss auf die Entstehen von Gewalt haben, als das Geschlecht eines potenziellen Täters. Dies belegt beispielsweise eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen.

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.medizin-aspekte.de/2003/09/-gewalt_gewalt_2_3186.html

 


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