Das Leben verwandelt sich in einen Datensatz

Bei der Samstagsuni rät der Basler Medienwissenschaftler Roberto Simanowski zum vorsichtigen Umgang mit statistischem Wissen.

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.badische-zeitung.de/loerrach/das-leben-verwandelt-sich-in-einen-datensatz--76802481.html

 

Leuphana wird zum Zentrum der Medienwissenschaft

1. Oktober 2013

Mehr als 400 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen zur
files/theme-2/img/link.gif Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft nach Lüneburg an die Leuphana Universität. Sie referieren und diskutieren vom 3. bis 5. Oktober über den schnellen Wandel der Medien und den Einfluss auf die Forschung.

 

„Man erkennt deutlich eine Lernkurve“

02.09.2013 16:09

Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz zieht eine positive Bilanz zum TV-Duell – und lobt besonders Polit-Newcomer Stefan Raab.                                                  Von Clemens Mann

files/theme-2/img/link.gifhttp://www.die-tagespost.de/Man-erkennt-deutlich-eine-Lernkurve;art456,145722

 

SummerSchool "When the Digital meets the Social"

Das Fach Medienwissenschaft organisiert vom 22. bis 26. Juli 2013 wieder in Zusammenarbeit mit der Campus-Akademie der Universität Bayreuth eine SummerSchool.

Weitere Informationen sowie den aktuellen Programmablauf gibt es files/pfeilrot.jpg hier.

 

Einführende Anmerkungen zu den verschiedenen Themenbereichen der „Medienwissenschaft“

In einem files/pfeilrot.jpg gesonderten Artikel (als PDF-datei) wird versucht eine theoretische Integration der verschiedensten Bereiche der Medienforschung darzulegen. Diese Datei ist in der Bearbeitung und wird immer weiter ausgeführt.

 

Grundlagen der Medienwissenschaft

Medienwissenschaft ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Medien, insbesondere den Massenmedien, und der öffentlichen Kommunikation. Die Medienwissenschaft gründet in der sprach- und geisteswissenschaftlichen Beschäftigung mit den Medien in der Literatur-,Theater-, Kunst- und Musikwissenschaft. Gegenstand der Forschung sind vor allemPrintmedien (Zeitung und Zeitschrift), Hörfunk, Fernsehen und Online-Medien. Viele Medienwissenschaftler zählen auch die Filmwissenschaft zu ihrer Disziplin.

Die Hauptarbeitsbereiche der Medienwissenschaft sind die Medienanalyse, -geschichte und -theorie. Im Gegensatz zur sozialwissenschaftlichen Kommunikationswissenschaft, bei welcher der Schwerpunkt oft auf den Wechselwirkungen zwischen Massenmedien und Gesellschaft liegt (Rezeption), stehen bei der Medienwissenschaft die Fragen nach der Programmgestaltung, der Organisation und Technik im Vordergrund.

Buchhinweis

files/theme-2/img/link.gifDas Wesen des Technischen

Norbert Bolz. "Das Gestell", Wilhelm Fink Verlag

Von Matthias Eckoldt

Wie der Mensch in vorzivilisatorischer Zeit von der Natur, so sind wir heute von der Technik abhängig. In seinem Buch entfaltet der Medienwissenschaftler Norbert Bolz eine Analyse der von der Technisierung herrührenden Veränderungen im geistigen Zugriff auf die Welt.

 

Zur Rolle der Mediengattungen und einzelner Angebote für Information und Meinungsbildung

Medienübergreifende Informationsrepertoires Von Uwe Hasebrink* und Jan-Hinrik Schmidt*

Für die Untersuchung der Mediennutzung im Allgemeinen und des Informationsverhaltens im Besonderen ergeben sich angesichts des medialen Wandels verschiedene Herausforderungen.

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Geert Lovink: Das Halbwegs Soziale - Eine Kritik der Vernetzungskultur

Critical Web 2.0 Studies und die Botschaft der neuen Medien

"Wovon handelt das Buch? Von der enttäuschenden Einsicht, dass das Web 2.0 keine wirkliche Subkultur hervorbringt, sondern die bisherige Anarchie des WWW ökonomisch und politisch zähmt.

In seinem im Frühjahr 2012 erschienenen Buch files/theme-2/img/link.gif Das Halbwegs Soziale vermerkt der australisch-niederländische Medienwissenschaftler Geert Lovink „eine neue Welle von Netzkritiker wie Siva Vaidhyanathan, Sherry Turkle oder gar Evegeny Morozov"

Das Buch arbeitet zwar nicht ohne Widersprüche und Inkonsistenzen, aber immer inspirierend kapitelweise die wichtigen Themen der Web 2.0-Kultur ab: Facebook, Google, WikiLeaks, Weblogs, Internet-Radio, Informationsüberflutung, Kommentarkultur und Online-Videoästhetik. Und es hat, bei allen formalen und inhaltlichen Problemen, das Herz am rechten Fleck."  (Kommentar von Roberto Simanowski)

 

 

Linkliste: Medienwissenschaften

Empfehlungen des Instituts für Online-Recherchen

Auf der Website des Institutes finden Sie ab sofort eine files/kobmed/pfeilrot.jpg Linkliste: Medienwissenschaften, mit persönlichen Empfehlungen der Lehrenden.

 

Kulturen im Medienwandel

von Sandra Fuhrmann

Susanne Marschall ist Professorin am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und Inhaberin des Lehrstuhls für audiovisuelle Medien, Film- und Fernsehen. Seit mehreren Jahren reist sie regelmäßig nach Indien und entwickelt Forschungsprojekte mit den dortigen Partneruniversitäten. Zusammen mit Professor Christoph Reinfandt vom Lehrstuhl für Neuere Englische Literatur hat sie für das laufende Semester eine Ringvorlesung mit dem Titel “Kulturen im Medienwandel – Changing Media, Changing Cultures” organisiert.

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Medienanalyse

Die Medienanalyse ist ein Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft und befasst sich mit dem Medium an sich aus verschiedenen Perspektiven (z.B. ausgehend vom Rezipienten).

Um einen groben Überblick über die Möglichkeiten zu geben, die medienanalytische Verfahren bieten, werden einige methodologische Vorgehensweisen vorgestellt. Dazu sollen verschiedene Theorien kurz umrissen werden, die zum Verständnis der auf ihnen aufbauenden Analysemethoden unerlässlich sind. Die verschiedenen Ansätze zur Medienanalyse unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer methodischen Vorgehensweise sondern vor allem durch ihre erkenntnistheoretischen Hintergründe. Ihr Verständnis soll als Grundlage für die Differenzierung der unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen dienen.

Einleitung

Um einen groben Überblick über die Möglichkeiten zu geben, die medienanalytische Verfahren bieten, werden einige methodologische Vorgehensweisen vorgestellt. Dazu sollen verschiedene Theorien kurz umrissen werden, die zum Verständnis der auf ihnen aufbauenden Analysemethoden unerlässlich sind. Die verschiedenen Ansätze zur Medienanalyse unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer methodischen Vorgehensweise sondern vor allem durch ihre erkenntnistheoretischen Hintergründe. Ihr Verständnis soll als Grundlage für die Differenzierung der unterschiedlichen methodischen Herangehensweisen dienen.

Handlungsorientierte Medienanalyse

 

Die handlungsorientierte Medienanalyse stellt keine fest gegründete medienanalytische Schule dar. Sie wird hier angeführt, weil sie mit einer noch recht jungen, einer auf der Handlungstheorie aufbauenden Perspektive an die Interpretation von medialen Inhalten herangeht. Bei einem so gearteten Zugriff auf eine Interpretation ist das zentrale Anliegen die Handlungsweisen des Autors zu analysieren und zu erklären. Vereinfacht ausgedrückt, herauszufinden warum der Autor schreibt was er schreibt. Um die Motive offen zu legen gibt es in Anlehnung an die Handlungstheorie verschiedene Ansätze, die sich gegenseitig ergänzen können. Bei den zweckrationalen Handlungstheorien steht die Nutzenorientierung des Autors, eine Art Homo oeconomicus, im Mittelpunkt der Betrachtung.

Die eher an Normen orientierten Richtungen der Handlungstheorie gehen davon aus, dass nicht nur die bloße Nutzenkalkulation interessiert, sondern die geltenden kulturellen Werte und sozialen Normen und die Reproduktion der sozial-kulturellen Welt durch den Homo sociologicus.

Aus einer verständnisorientierten Perspektive der Handlungstheorie kann man den Verfasser medialer Inhalte als Homo communicans betrachten. Das Handeln des Autors wird als abhängig von seinem biographischen Erfahrungskontext betrachtet, womit diese Perspektive gewisse Parallelen zum Ansatz Gadamers aufweist.

Letztendlich ergeben sich für eine handlungstheoretisch informierte Medienanalyse ganz ähnliche Probleme wie in der Hermeneutik. Die Suche nach dem Handlungsverstehen findet ihren erkenntnistheoretisch blinden Fleck in der Unmöglichkeit der Horizontverschmelzung. Das Dilemma entspricht dem, was Gadamer schon 1975 als hermeneutischen Zirkel bezeichnet hat. Der Erfahrungsschatz des Interpretierenden vergrößert sich zwar im Sinne der Horizonterweiterung, er wird allerdings nie deckungsgleich mit dem des Autors sein.

Rezipientenorientierte Medienanalyse

Die Situation des Betrachters wird in der rezipientenorientierten Medienanalyse zum Objekt der Forschung gemacht. Sie ist damit weniger eine Medienanalyse im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr als eine Art Medienwirkungsforschung zu sehen.

Ausgehend von der Feststellung, dass jede Wahrnehmung mit einer inneren Einstellung des Wahrnehmenden zusammenhängt, die aus Weltanschauung, charakterlicher Haltung, Kenntnissen und Erfahrung erwächst folgert Lippert, dass "die Bedeutung von medialen Botschaften und ihre Wirkungen rezipienten-orientiert untersucht werden müssen." (LIPPERT 1987 S.73) Um die individuellen Reaktionen des Rezipienten und deren Bedingungen zu untersuchen können folgenden Grundfragen gestellt werden:

1. Welche Bedeutung schreiben die Rezipienten dem Medialen Produkt zu?
2. Wie werden von dem Rezipienten Bedeutungs- und Sinnzusammenhänge rekonstruiert?
3. Wie wird die aktuelle Rezeptionssituation als eine sinnhafte Realität gesehen und gedeutet?

Lippert fasst die grundlegenden Einflüsse auf die Wahrnehmung folgendermaßen zusammen: "Die Situationsspezifische Bedingtheit, die sozialen Randbedingungen und die Personengebundenheit rezeptiver Handlungen sind die Bezugspunkte aller Versuche, Aussagen über Wirkungen von medial vermittelten Botschaften zu machen." (LIPPERT 1987 S.71) Die Rezipientin/ der Rezipient also das Subjekt steht im Mittelpunkt der Forschung. Es wird in der Medienwirkungsforschung somit nicht versucht ‚die Realität’ zu untersuchen, sondern die durch die Strukturen der Wahrnehmung, des Denkens und des Fühlens vollzogene Symbolik welche für das Individuum in Bildern und Sprache erscheint. Durch die Fixierung auf das Individuum wird ein erkenntnistheoretischer Widerspruch aber nur scheinbar umgangen. Erstens wird eine objektive Realität unterstellt, die zwar nicht ungetrübt erkannt werden kann, aber gewissermaßen als Basis aller Wahrnehmungen doch vorhanden ist. Zum zweiten kann man sich als Forscherin der Wahrnehmung des Rezipienten wieder nur im Sinne des hermeneutischen Zirkels annähern. Eine Horizontverschmelzung kann natürlich auch hier niemals stattfinden.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Medienanalyse aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
 

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files/pfeilrot.jpgWie kommunizieren Wissenschaftler in der digitalen Zukunft?

 

Berliner Schriften zur Medienwissenschaft

Herausgeber: Jakob F. Dittmar
Band Nr. 8, Zweite erweiterte und korrigierte Auflage

files/kobmed/pfeilrot.jpghttp://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2012/3441/pdf/9783798323599_content.pdf

 

Medienwissen(schaft) zeitkritisch

von Wolfgang Ernst

Antrittsvorlesung - 21. Oktober 2003

Humboldt-Universität zu Berlin - Philosophische Fakultät III - Institut für Kultur- und Kunstwissenschaften

files/kobmed/pfeilrot.jpghttp://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/ernst-wolfgang-2003-10-21/PDF/Ernst.pdf

 

Qualitative Methoden der Medienforschung.

Aufenanger, Stefan: Interview. In: Ayaß, Ruth/Bergmann, Jürgen (Hrsg.): Qualitative Methoden der Medienforschung. Reinbek bei Hamburg 2006, S. 97-114.

files/kobmed/pfeilrot.jpghttp://www.medienpaed.fb02.uni-mainz.de/joomla/images/PDF/aufenanger_interview_06.pdf

 

Medientheorie als Medienarchäologie – Einsichten im technischen Vollzug

Die vorliegenden Materialien sind nicht das wortgetreue Skript, aber die stoffliche Grundlage der Vorlesungen mit medientheoretischem Schwerpunkt vom Wintersemester 2003/04, dem Wintersemester 2004/05 und dem Wintersemester 2005/06. Die tatsächlich gehaltenen Vorlesungen waren und sind aktuale Variationen; hier gilt das gesprochene Wort. Zitierfähig sind diese Texte also als Skripte, unter Hinweis auf die redigierte Buchform (geplant beim Kulturverlag Kadmos, Berlin). Formale und sachliche Korrekturen, Kritiken und Ergänzungen von Seiten der lesenden Nutzer dieses Typoskripts sind willkommen (wolfgang.ernst@culture.hu-berlin.de).

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„Internationale und vergleichende Mediensystemforschung“

„Grundlagen der Mediensystemforschung: Demokratie und Systemtheorie“


"Was können oder müssen Öffentlichkeit und Medien in der Demokratie leisten? Wofür brauchen wir sie? Das Nachdenken über Meinungsfreiheit ist Jahrhunderte alt. Schon 1644 veröffentliche John Milton seine Streitschrift „Areopagita“ gegen die Zensur. Seine Argument damals war: auch Zensoren können sich irren. Doch noch im 18. Jahrhundert bestand ein Verbot für englische Parlamentarier, sich öffentlich politisch zu äußern. Es existierte eine verbreitete Angst, der Bürger könne durch die verschiedenen Meinungen seiner Abgeordneten in Unruhe und Chaos geraten. England war zwar führend in seiner Umsetzung der parlamentarischen Demokratie, aber diese Demokratie war eine andere als wir sie heute kennen. Bürger sollte zwar wählen, die Staatsgeschäfte dann aber einer vorgeblich gut informierten regierenden Elite
überlassen. Die Demokratie war hochgradig"  (Auszug aus einem Vorlesungsskript)

files/pfeilrot.jpgSKRIPT ZUR VORLESUNG

Prof. Dr. Kai Hafez
Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Erfurt

 

Langzeitstudie zur Nutzung Neuer Medien durch Studierende

Bei medialen Innovationen sind Schüler (14 bis 19 Jahre) und Studenten (20 bis 29 Jahre) die klassischen Pioniergruppen, die 'Early Adopters'. Aus ihrem Nutzungsverhalten lassen sich kurz- und mittelfristige Prognosen für die Penetration der Nutzung in die gesamte Gesellschaft ziehen. ...

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Journalistische Recherche im Internet

Das Internet wird für die tägliche Arbeit von Journalisten immer wichtiger. Laut einer Befragung nutzen über 90 Prozent aller Journalisten im deutschsprachigen Raum das Internet für Recherchen. Untersucht wurde, wie hoch genau der Stellenwert von Onlinerecherchen ... files/pfeilrot.jpg mehr

 

Weitergehende Literatur

Weitergehende Literatur:

 

Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen

files/pfeilrot.jpgArtikel zur Onlinenutzung von Kindern und Jugendlichen im europäischen Vergleich zum Download

Ergebnisse der 25-Länder-Studie „EU Kids Online“ von Uwe Hasebrink und Claudia Lampert, erschienen in Media Perspektiven, 12/2012, S. 635-647.  files/kobmed/pfeilrot.jpg Artikel zum Download  (pdf-Datei)

 

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